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Seid getrost und unverzagt, alle, die ihr des HERRN harret!

Publiziert von Jesusruf
Autor: K. Ted Reischle

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Publizierung: 17.04.08
Letzte Revision: 17.04.08

GB-lädiert225x300Ein Hilferuf zu Gott in anhaltender Bedrängnis (nach den Psalmen 12,13,17,18,31).


Ein Hilferuf zu Gott in anhaltender Bedrängnis


Herzlich lieb habe ich dich, HERR, meine Stärke! HERR, mein Fels, meine Burg, mein Erretter; mein Gott, mein Hort, auf den ich traue, mein Schild und Berg meines Heiles und mein Schutz!
Ich rufe an den HERRN, den Hochgelobten, so werde ich vor meinen Feinden errettet. (Ps 18, 2 ff)

HERR, wie lange willst du mich so ganz vergessen? Wie lange verbirgst du dein Antlitz vor mir? Wie lange soll ich sorgen in meiner Seele und mich ängsten in meinem Herzen täglich? Wie lange soll sich mein Feind über mich erheben? Schaue doch und erhöre mich, HERR, mein Gott!
Erleuchte meine Augen, dass ich nicht im Tode entschlafe, dass nicht mein Feind sich rühme, er sei meiner mächtig geworden, und meine Widersacher sich freuen, dass ich wanke. (Ps 13,2 ff)

Ich rufe zu dir, denn du, Gott, wirst mich erhören; neige deine Ohren zu mir, höre meine Rede.
Beweise deine wunderbare Güte, du Heiland derer, die dir vertrauen, gegenüber denen, die sich gegen deine rechte Hand erheben. Behüte mich wie einen Augapfel im Auge, beschirme mich unter dem Schatten deiner Flügel vor den Gottlosen, die mir Gewalt antun, vor meinen Feinden, die mir von allen Seiten nach dem Leben trachten. (Ps 17,6 ff)

Neige deine Ohren zu mir, hilf mir eilends! Sei mir ein starker Fels und eine Burg, daß du mir helfest!
Denn du bist mein Fels und meine Burg, und um deines Namens willen wollest du mich leiten und führen. Du wollest mich aus dem Netze ziehen, das sie mir heimlich gestellt haben; denn du bist meine Stärke. In deine Hände befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, HERR, du treuer Gott. (Ps 31,3 ff)

HERR, sei mir gnädig, denn mir ist angst! Mein Auge ist trübe geworden vor Gram, matt meine Seele und mein Leib. Denn mein Leben ist hingeschwunden in Kummer und meine Jahre in Seufzen. Meine Kraft ist verfallen durch meine Ungerechtigkeit, und meine Gebeine sind verschmachtet. Mehr als allen meinen Bedrängern bin ich auch meinen Nachbarn zum Hohn geworden gar sehr, und zum Schrecken meinen Bekannten; die auf der Straße mich sehen, fliehen vor mir.
Mein ist vergessen im Herzen wie eines Toten; ich bin geworden wie ein zerbrochenes Gefäß. (Ps 31,10 ff)

Ich aber, HERR, hoffe auf dich und spreche: Du bist mein Gott! Meine Zeit steht in deinen Händen. Errette mich von der Hand meiner Feinde und von denen, die mich verfolgen.
Laß leuchten dein Antlitz über deinen Knecht; hilf mir durch deine Güte!
HERR, laß mich nicht zu Schanden werden; denn ich rufe dich an. (Ps 31,15 ff)

Wie groß ist deine Güte, die du bewahrt hast denen, die dich fürchten, und erweisest vor den Leuten denen, die auf dich trauen! (Ps 31, 20)

Ich sprach wohl in meinem Zagen: Ich bin von deinen Augen verstoßen. Dennoch hörtest du die Stimme meines Flehens, als ich zu dir schrie. Liebet den HERRN, alle seine Heiligen!
Die Gläubigen behütet der HERR und vergilt reichlich dem, der Hochmut übt.
Seid getrost und unverzagt, alle, die ihr des HERRN harret! (Ps 31,23 ff)

"Weil die Elenden Gewalt leiden und die Armen seufzen, will ich jetzt aufstehen", spricht der HERR, "ich will Hilfe schaffen dem, der sich danach sehnt." (Ps 12, 6)

 

Amen.

 

 

Quelle: Psalmen 12, 13, 17, 18, 31 nach Textvergleich anhand Luther 1912/1964, Elberfelder 1905, Schlachter 1951, King James und Grundtext (Strong's Dictionary Hebrew)

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