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Wahrheit

Publiziert von Jesusruf
Autor: K. Ted Reischle

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Publizierung: 01.12.07
Letzte Revision: 01.12.07

Religionsvermischung oder, modern ausgedrückt, "interreligiöser Dialog" ist und war niemals der Wille Gottes. Das hat Er schon in den mosaischen Schriften (AT) gesagt. Die Quelle göttlicher Offenbarung findet sich nicht im menschlich-interreligiösen Dialog, sondern allein im Wort Gottes, der Bibel.


In einem Brief von Muslimen "an die Christen" (und Juden – in diesem Brief meist in Klammern) wurde die "gemeinsame Grundlage in den zwei wichtigsten Geboten, die in beiden Religionen identisch seien", proklamiert: Gott zu lieben und den Nächsten zu lieben. Weiterhin wird in diesem Brief appelliert "Lasst diesen gemeinsamen Boden die Grundlage sein für jeden künftigen interreligiösen Dialog zwischen uns."

Ja, die Liebe zu Gott ist das höchste Gebot und die Liebe zum Nächsten ist dem gleich:

Jesus aber sprach zu ihm: "Du sollst lieben Gott, deinen HERRN, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte". Dies ist das vornehmste und größte Gebot. Das andere aber ist ihm gleich; "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst". In diesen zwei Geboten hanget das ganze Gesetz und die Propheten. (Matthäus 22, 37-40)

JESUS CHRISTUS sagt dies im NT, und greift damit die Aussage des AT (u.a. 3.Mose 19, 18) auf.

Somit stimmen doch auch Moslems der Wahrheit der Rede Jesu Christi zu, und damit dem Kern Seiner Lehre, die Er nicht nur verkündigt, sondern bis zu letzten Konsequenz vorgelebt hat.

Das ist denkwürdig. Denn der Herr Jesus Christus hat sich nicht auf schale Kompromisse eingelassen. Doch die Wahrheit, die Er geredet hat, wurde von Menschen zum Anlass genommen, Ihn abzuurteilen und umzubringen. Da war kein "ökumenischer" Gleichmut zu sehen. Nein, Jesus blieb bei der Wahrheit und nahm es in Kauf, dafür geschmäht und verleumdet zu werden.

Uns geschieht heute nichts anderes. Wir könnten wohl der Menschen Freund sein, doch dann wären wir Gottes Feind. ...wisset ihr nicht, daß der Welt Freundschaft Gottes Feindschaft ist?

Wer der Welt Freund sein will, der wird Gottes Feind sein. (Jakobus 4,4)

Religionsvermischung oder, modern ausgedrückt, "interreligiöser Dialog" ist und war niemals der Wille Gottes. Das hat Er schon in den mosaischen Schriften (AT) gesagt. Die Quelle göttlicher Offenbarung findet sich nicht im menschlich-interreligiösen Dialog, sondern allein im Wort Gottes, der Bibel. Wer Ohren hat, zu hören, der höre, was der Geist Gottes den Gemeinden sagt. Seine Schafe hören Seine Stimme. Für die anderen gilt:

Darum hat sie auch Gott dahingegeben in ihrer Herzen Gelüste, in Unreinigkeit, zu schänden ihre eigenen Leiber an sich selbst, sie, die Gottes Wahrheit haben verwandelt in die Lüge und haben geehrt und gedient dem Geschöpfe mehr denn dem Schöpfer, der da gelobt ist in Ewigkeit. Amen. (Römer 1, 24+25)

Denen, die dem Herrn Jesus nachfolgen wird es nicht anders ergehen als Ihm, denn der Knecht steht nicht über dem Herrn. Haben die Menschen Ihn gehasst, werden sie auch Seine Nachfolger hassen. Und verleumden. Indem sie die Wahrheit in Lüge verkehren.

Wurden die Christen in der Anfangszeit verfolgt "um Seines Namens willen", ist für die letzte Zeit insbesondere Verfolgung "um des Wortes Gottes Willen" vorhergesagt.

Und ich sah Stühle, und sie setzten sich darauf, und ihnen ward gegeben das Gericht; und die Seelen derer, die enthauptet sind um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen,... (Offenbarung 20,4)

Was Wunder, wenn Bibelgläubige als "Fundamentalisten" gewalttätigen Terroristen gleichgesetzt werden? Wenn die, die für das Wort Gottes einstehen, deswegen gar noch der Lieblosigkeit bezichtigt werden, dann ist darin nichts anderes als die Fortführung der teuflischen Lüge zu sehen, mit der auch der Herr Jesus diskreditiert wurde.

Da er noch also redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören! (Matthäus 17,5)

Höret auf Ihn, den Sohn Gottes, und nicht auf die Stimme des Widersachers, der seit Jahrtausenden das Wort Gottes in Frage stellt und damit Gott zum Lügner machen will. Es gibt nicht mehrere Wahrheiten, es gibt nur diese eine: Jesus Christus. Darüber kann auch die menschengefällige Religionsvermischung (Ökumene) nicht hinwegtäuschen.

Predige ich denn jetzt Menschen oder Gott zu Dienst? Oder gedenke ich, Menschen gefällig zu sein? Wenn ich den Menschen noch gefällig wäre, so wäre ich Christi Knecht nicht. (Galater, 1,10)

Es gilt: Liebe ist das Gebot, und die Sprache der Liebe ist die Wahrheit, denn Jesus Christus, der Logos, das fleischgewordene Word Gottes ist die Wahrheit und gleichzeitig aufgrund Seines göttlichen Wesens die Liebe in Person.

Der Friede des Herrn Jesus sei mit Dir und Deinem Hause

Kommentare (1)
Ein sehr klares Wort
1Sonntag, 11. Dezember 2011 21:25
Arne
Danke für die wirklich klaren Worte :)

Gottes Segen dir,

Arne

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