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Wo ist die Liebe?

Publiziert von Jesusruf
Autor: K. Ted Reischle

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Publizierung: 19.11.07
Letzte Revision: 19.11.07

MissingHeart-P9140011 (383x400)Wie schwer ist es doch für die Kinder Gottes in dieser letzten Zeit die ungefärbte Liebe Gottes zu leben, weiterzugeben. Die Welt ist uns feind. Das ist eine vom Herrn Jesus vorhergesagte Tatsache.

Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich habe euch von der Welt erwählt, darum haßt euch die Welt.
(Johannes 15, 19)

Doch wie sollen wir uns verhalten, angesichts dieser im wahrsten Sinne des Wortes menschenfeindlichen Umstände?

Uns zurückziehen? Nein – genau das widerspräche doch dem Missionsauftrag des Herrn.

Wir sollen uns nicht verkriechen, Einsiedler werden, "ins Kloster gehen". Wir sollen vielmehr im Vertrauen auf die Zusagen des Allmächtigen in Seiner Kraft mitten durch diese Welt gehen. Ist Gott mit uns, wer will gegen uns sein! Der Herr Jesus, der uns erwählt, aus dieser Welt herausgerufen hat, spricht

Friede sei mit euch! Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. (Johannes 20,21)

Der Vater hat Seinen Sohn gesandt in eine dem Tode verfallene Welt. Nicht einmal Sein Volk nahm in an. Er war von Menschen und letztlich am Kreuz auch von Gott verlassen! Er hatte nichts als allein Seinen Auftrag und letztlich Sein Vertrauen auf Gott, den Vater. Für uns bedeutet dies: die Welt hat uns nicht lieb, denn wir sind nicht mehr von dieser Welt. Wir haben nichts, als allein die Zusagen Gottes, auf Ihn allein können wir unser Vertrauen setzen. Weil Er uns in diese Welt sendet, darum, und nur darum, können wir mutig unseren Lebensweg gehen. Und Er sprach uns Seinen Frieden zu. Friede sei mit euch! "Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht." (Johannes 14, 27). Welch herrliche Zusage. Auf diese Zusage dürfen, sollen, ja müssen wir vertrauen. Etwas anderes haben wir nicht.

Es ist nicht Gottes Wille, dass wir uns als Einsiedler oder in einem Kloster von der Welt abkapseln. Jesus bat den Vater kurz vor Seiner Gefangennahme für die Seinen "Ich bitte nicht, daß du sie von der Welt nehmest, sondern daß du sie bewahrest vor dem Übel." (Johannes 17, 15)

Das ist gewiss: alles was der Herr Jesus vom Vater erbeten hat, wird geschehen. Verlass Dich drauf.

Es hat einen handfesten Grund, dass der Herr Jesus uns in diese Welt gesandt hat. Um der Verlorenen willen. Es ist dies derselbe Grund, warum Ihn der Vater in diese Welt gesandt hat. Nimmst Du Seinen Auftrag an? Das möchte ich Dich herzlich bitten, denn es ist der Wille Gottes daß allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. (1. Timotheus 2, 4)

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Der Mensch ist nicht als Einzelwesen geschaffen, oder wie ein bekannter Autor einst sein Buch betitelt hat "Niemand ist eine Insel". Du, lieber Bruder, liebe Schwester, Du bist bereits errettet in dem Herrn Jesus. Soll das nicht auch Deinem "Nächsten" widerfahren? Dein Nächster - das ist jeder und jede, die Dir täglich begegnen mögen. Nicht nur Deine Freunde, sondern auch all die Fremden, die jeden Tag unseren Weg kreuzen. Das, allein das ist der Grund, warum der Herr Jesus gebeten hat, uns nicht von dieser Welt zu nehmen. Wir haben einen Auftrag. Einen göttlichen Auftrag.

Ja, welch' edlen Auftrag haben wir als Kinder Gottes, denn wir sind Botschafter an Christi Statt, denn Gott vermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi Statt: Lasset euch versöhnen mit Gott. (2. Korinther 5, 20)

Mehr noch: Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, das königliche Priestertum, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, daß ihr verkündigen sollt die Tugenden des, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht (1. Petrus 2, 9)

Nimm diese Worte Gottes auf, verinnerliche sie, bewege sie in Deinem Herzen. Sei Dir bewusst, dass die Zeit der Gnade jederzeit ein Ende haben kann, wenn der Herr Jesus kommt um Seine Gemeinde zu sich hin zu entrücken. Kaufe die Zeit aus, nutze sie, damit noch möglichst viele Menschen die herrliche Botschaft von der Gnade Gottes in dem Herrn Jesus Christus erfahren, und, nach Seinem Willen, noch weitere Seelen errettet werden.

Der Friede und die Gnade Gottes, des Vaters, und Seines Sohnes Jesus Christus sei mit Deinem Geiste.

Kommentare (1)
Nächstenliebe - Feindesliebe
1Samstag, 16. Juni 2012 17:47
Beate Hill
Ja, wir haben einen großen Auftrag, der bei der Liebe zum Nächsten ja nicht aufhört. Wie kann ich meine Feinde lieben? Ich kann das nicht, aber Jesus, der in mir lebt, kann das und will das und tut es durch mich, wenn ich IHN zulasse......

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