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Wundersame Autofahrt in einer Winternacht

K. Ted Reischle, Publiziert von Jesusruf

23.09.11

HeimfahrtSchneetreiben-DSC00140 (300x225)Vor Jahren hatte ich einen Auftritt im Raum Frankfurt, im tiefsten Winter, als die Strassen in ganz Süddeutschland vereist waren und im Verkehrsfunk von zahlreichen, teils tödlichen Unfällen berichtet wurde...


Auf der Hinfahrt waren die Strassenverhältnisse gut, doch es war bereits Schnee- und Eis angekündigt.

Hinzu kam der unglückliche Umstand, dass ich mit abgefahrenen Sommerreifen unterwegs sein musste, da mir das Geld für vernünftige Reifen fehlte...

Bevor ich in der Nacht meinen Heimweg angetreten habe, warnte mich der Taxifahrer, der grad einen Gast abholte, eindringlich vor den Strassenverhältnissen in der ganzen Umgebung... Als ich dann losgefahren bin, kam auch schon die erste Meldung im Autoradio, dass ganz in der Nähe jemand auf schneeglatter Fahrbahn bei einem Unfall ums Leben kam.

Tatsächlich waren die paar Kilometer bis zur Autobahn schwierig, doch ich kam trotz meiner abgefahrenen Sommerreifen gut durch, machte mir aber grosse Sorgen, wie es wohl auf der Autobahn sei.

Als ich auf die Autobahn einfuhr, staunte ich nicht schlecht: die Fahrbahn war trocken!

Immer wieder kamen Verkehrsmeldungen von Unfällen entlang meiner Fahrtstrecke.

Die ganze Fahrt hindurch betete ich unaufhörlich. Es war ein Wechsel zwischen Danken und Bitten, denn ich erwartete immer, dass irgenwann doch Schnee und Eis kommen würde.

Das ging so weiter bis kurz vor daheim, da wurde dann im Verkehrsfunk Chaos wegen Unfällen am Leonberger Dreieck (A81 Engelberg) gemeldet. Wohl musste ich sowieso eine Ausfahrt vorher von der Autobahn abfahren, doch waren Probleme auf den restlichen Kilometern Landstrasse zu befürchten.

Doch auch das blieb aus.

Die gesamte Strecke bis nach Hause bin ich auf absolut trockener Fahrbahn gefahren.

Die einzige winterliche Beeinträchtigung die ich auf der gesamten Strecke seit der Autobahnauffahrt bei Frankfurt  mitbekommen habe, war eine kleine Eisplatte an meiner Hofeinfahrt, da wäre ich beim Aussteigen auch fast ausgerutscht. Die paar hundert Kilometer Strasse zuvor waren absolut trocken!

Wo war der Schnee, wo war das Eis, wo waren die Unfälle, die Staus, das Chaos? Ich hatte von all dem nichts gesehen. Ich nahm das persönlich. Ich hatte tatsächlich den Eindruck, dass Gott die Strasse vor meinen Rädern getrocknet hatte. Er hat meiner Schwachheit und meinem Unvermögen mit Seiner Stärke aufgeholfen. 

Der Herr Jesus Christus ist treu! Er steht zu Seinem Wort, zu Seinen Zusagen und Versprechen.

Das soll mein Zeugnis sein.

Daß deine Hoffnung sei auf den HERRN, erinnere ich dich an solches heute dir zugut. (Sprüche 22, 19)

 

Schöckingen, 07.09.2007

K. Ted Reischle

Kommentare (2)
@Michael Sack
2Sonntag, 06. Oktober 2013 23:55
Ted
Michael, trefflich, was Du schreibst, sehr zutreffend! Gut zu wissen, dass diese Welt nicht die Endstation ist und noch besser zu wissen, dass der Herr Jesus Christus für die Menschen eine perfekte Zukunft bereithält, die allen angeboten ist, die IHN wollen!
Dein Winterzeugnis
1Dienstag, 13. August 2013 13:33
Michael Sack
Lieber Bruder, ja, daß muß ich auch glauben, daß GOTT außergewöhnliche, deutliche Wunder tun kann. Aber wir sollten weinen können, wie uneinig und unsinnig und verkehrt es unter den Geschwistern zugeht. Deswegen erleben wir so wenig mit IHM. Und bringen keine Frucht. Das geistliche Leben liegt am Boden.

Aber sehr viele Menschen dieser Welt bringen fast so viele Stunden zu mit Vergnügungen, Hobbys, Sport, Fernsehen, usw., wie sie arbeiten, also nochmal eine 40 Stunden-Woche mit dem, was sie interessiert - und wie merkwürdig, so viele Gläubige haben keine genügende Zeit für ihre Berufung und keine Initiative, sich ihren Weg einzurichten und wirklich auf den schmalen Weg und auf die Lehre und ihre Geschwister gut achtzuhaben. Vielleicht kann uns nur eine wirkliche Erschütterung noch helfen.

Mit freundlichen Grüßen, Michael Sack

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